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KI Züge im OpenRails zu langsam

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Fredl

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1

Sonntag, 9. August 2026, 14:45

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo alle zusammen,

da sich ja mein MSTS unter Win 11 plötzlich verabschiedet hat (beim laden einer Aufgabe eingefroren) musste ich mich für den OpenRails entscheiden.
Nach der Beseitigung einiger Anfangsschwierigkeiten, bei denen mir Marcus und trainee sehr geholfen haben läuft der OR jetzt, aber immer noch nicht richtig wie es eigentlich sein sollte.
Das eine ist das die KI Züge nur noch schleichen.
Ein Beispiel: Dabei handelt es sich um eine selbst gebaute Aufgabe im MSTS Aufgabeneditor.
Die Szene ist, ich fahre mit meinem Nahverkehrszug in Diepholz ein und halte am Bahnsteig. Kurz darauf fährt ein Schnellzug in voller Fahrt durch den Bahnhof unter dem MSTS. Nun habe ich die gleiche Aufgabe mal mit dem OR gefahren, nur kam der Schnellzug nicht, erst als ich aus dem Bahnhof ausgefahren bin kam der Zug im Schneckentempo mir entgegen.
Warum übernimmt der OR nicht die programmierte Geschwindigkeit?
Ich habe dann auch aus verschiedenen GR Strecken, Aufgaben ausprobiert und hier war das gleiche.
Ein weiteres Beispiel wo ich den OR nicht begreife: Ich stehe mit meinem Gz in Münster Gbf und warte auf Ausfahrt. Diese soll mir der rechts von mir stehende Gz nach dessen Ausfahrt stellen. Nachdem dieser ausgefahren war kam aber kein Sh1 für mich sollte das aber mit vorgeschaltetem Blindzug passieren. Also bin ich einfach mal losgefahren doch statt mich durch die programmierte Weichenstrasse Richtung Bremen zu führen, wurde ich auf die Emslandstrecke geschickt.
Vielleicht weiß ja jemand woran das liegen könnte und ob man da noch was einstellen kann.

Mit besten Gruß Fredl

Marcus

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2

Sonntag, 9. August 2026, 16:17

Langsam oder korrekt ?

Hallo Fredl,
Nun habe ich die gleiche Aufgabe mal mit dem OR gefahren, nur kam der Schnellzug nicht, erst als ich aus dem Bahnhof ausgefahren bin kam der Zug im Schneckentempo mir entgegen.

Jetzt möchte ich Dich um folgende Angaben bitten:

Vom *.con-File des erwähnten Schnellzuges (unter CONSISTS) benötige ich folgende Angaben:

MaxVelocity ( xx.xxx 1.0 ), also den Werte der Geschwindigkeit in m/s, so ein Consist-File kann z.B. so aussehen:

SIMISA@@@@@@@@@@JINX0D0t______

Train (
TrainCfg ( TEST_Berg
Name ( "Anfahrtsversuch Giessen Bergwald" )
Serial ( 1 )
MaxVelocity ( 38.889 1.000 )
NextWagonUID ( 31 )
Durability ( 1.00000 )
Engine (
UiD ( 0 )
EngineData ( 185_001_Ep6 DB_185.0_Set )
)
Wagon (
WagonData ( 04_Tdgs PT14_GW_Tdgs930 )


Den "grün" gefärbten Wert benötige ich für Deinen erwähnten Schnellzug, der in Deiner Aufgabe als Verkehrszug eingesetzt wird.


Nun wird es "etwas" komplizierter, bitte finde heraus, wie der Service-File ( *.srv ) von diesem erwähnten Schnellzug definiert ist.

Nur als Beispiel, so kann ein Service-File aussehen:

SIMISA@@@@@@@@@@JINX0v0t______

Service_Definition (
Serial ( 1 )
Name ( 05_Wetzlar-Kassel_GV03 )
Train_Config ( Schnellzug ) <==== hier muss der Name des *.con-File des Schnellzuges stehen, ohne " .con "
PathID ( 05_Wetzlar-Kassel_GV )
MaxWheelAcceleration ( 0 )
Efficiency ( 0.75 )
TimeTable (
StartingSpeed ( 0 )
EndingSpeed ( 0 )
StartInWorld ( 0 )
EndInWorld ( 0 )
)
)


Du kannst diesen File ebenso wie den CON-File hier als Posting dranhängen!

Mit bestem Gruß,
Marcus
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Marcus

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3

Sonntag, 9. August 2026, 19:18

Ein paar Fakten

Ein paar Fakten über Verkehrszüge in Open Rails, Version 1.6.1 Stable

Testanordnung: Zwei parallele Gleise mit einer Spieler-Lok und einer Verkehrslok bzw. Zug (KI-Lok oderr Ki-Zug).

Spieler-Lok wird auf "Autopilot" gestellt und hält die (im *.con-File) eingetragene Geschwindigkeit mit einer Abweichung von ~ 1% ein.

Nach exakt einer Minute Fahrzeit wird die erreichte Streckenlänge in Metern mal 60 genommen - und durch 1000 geteilt.
Somit steht die Durchschnittsgeschwindigkeit fest, die um die 100km/h beträgt, so wie die Einstellung auch vorgegeben war.

Fazit: Innerhalb der Simulator-Ebene ist die vorgegebene Geschwindigkeit sowie die Größe der zurückgelegten Strecke zu rund 99% exakt.

Bei der Spielerlok (die wenn sie auf Autopilot läuft sich ebenso auf die Geschwindigkeits-Einträge bezieht) sowie die Verkehrslok erhalten beispielsweise eine strikt vorgegebene Geschwindigkeit von 100km/h.

Eintrag *.con-File(s)
MaxVelocity ( 27.77778 1.00000 ) ===> 27,778 m/s ~ 100km/h

Eintrag Service-File (*.srv) :

Service_Definition (
Serial ( 1 )
Name ( Beifahrer )
Train_Config ( TEST_Solo )
PathID ( Test_172_Beifahrer )
MaxWheelAcceleration ( 0 )
Efficiency ( 1.0 )
TimeTable (
StartingSpeed ( 27.778 )
EndingSpeed ( 0 )
StartInWorld ( 1 )
EndInWorld ( 0 )
)
)

Würde man den Wert von Efficiency ( 1.0 ) geringer stellen (z.B. 0.75 oder 0.5 ...), verlangsamt sich auch die vorgegebene Geschwindigkeit der Verkehrslok um diesen Faktor.

Dieser Faktor ist proportional, eine Verkehrslok mit einer MaxVelocity von "27.778" (m/s = 100km/h) im Consists-File und einem Eintrag "Efficiency (0.5) im Service-File läuft somit 50km/h!

Mit bestem Gruß,
Marcus
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Fredl

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4

Montag, 10. August 2026, 17:04

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Marcus,

du schreibst das immer so schön was ich machen soll. Ich bin aber kein IT Spezialist um zu wissen wo ich das von dir geschriebene finden kann.

Vielleicht ist es das ja was du wolltest, aus dem MSTS Ordner (Anhang). Mit dem Rest was du da schreibst kann ich beim besten Willen nichts anfangen. Weil so tief bin ich in die PC Materie noch nie vorgedrungen.

Gruß Fredl
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Tally

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Montag, 10. August 2026, 18:01

KI Züge im OpenRails zu langsam

Moin Fredl
Zu deinem Beispiel mit der Ausfahrt In Münster.
Anders als MSTS kommt OR ohne Blindzüge aus bzw. arbeitet deren Wartepunkte anders ab.
Es kann passieren das du zu früh oder aber keine Ausfahrt erhälst !
Die viel bessere und elegantere OR Lösung sind Wartepunkte zwischen Lok und AusfahrSignal.
Egal ob Spielerzug oder KI im Nebengleis z.B. in Form von 31720
Der Wartepunkt hat folgendes Format 3SSMM.
Vorgehensweise, vorhandende lohnenswerte Aufgaben im Editor aufrufen.
Den Blindzug bestehen lassen nur dessen Startzeit ändern. z.B. von 09 auf 19 Uhr.
Zwischen dem vom Blindzug bislang aufgehaltenden Zug obigen Wartepunkt mit gewünschter Zeit setzen.
Speichern und fertig.
Kann auch noch an anderer Stelle und für KI's notwendig werden.
Viel Spaß Gruß Tally

Marcus

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6

Montag, 10. August 2026, 19:23

Geschwindigkeit der Verkehrszüge

Hallo Fredl,

mit meinem Beispiel sollte dargestellt - und auch verifiziert werden, dass sich unter der aktuellen OpenRails Version das Verhalten von Verkehrszügen so nachvollziehen lässt wie beschrieben.
Natürlich ist die Höchstgeschwindigkeit eines Verkehrszuges auch von der erlaubten Streckenhöchstgeschwindigkeit und ggf. anderen Faktoren abhängig.

Neben dem vom @Tally berechtigten Beitrag ob dem Einsatz von Wartepunkten (eine wirklich feine Sache!) anstelle unzeitgemäßer Blindzüge ging es primär um Deine Feststellung, dass Dir die "Verkehrszüge zu langsam wirken" und der erwähnte Verkehrszug zu spät ankommt.

Dein ConFile "MM-VZDB 001 Nachtzug" weist mit dem Wert Max Velocity 36.11111 eine Höchstgeschwindigkeit von ~130km/h auf; sollte (starke Vermutung, ich weiß es nicht) der für die Aufgabe dazugehörende Service-File eine Efficiency von ( 0.75 ) im Eintrag stehen haben (typischer Default-Wert), dann wäre dieser Zug in dieser Aufgabe maximal ~97,5km/h schnell - wenn es der jeweilige Streckenabschnitt zulässt.

Manchmal laufen die Dinge unter Open Rails (und auch früher unter dem MSTS) nicht gleich so, wie man sich das vorstellt, dann ist es hilfreich, systematisch alle potentiellen Fehlerquellen auszuschließen und strukturiert Stück für Stück vorzugehen.

Es ist auch möglich, innerhalb OpenRails eine Aufgabe testweise abzufahren, die Zeit zu beschleunigen - und zu den verschiedenen Verkehrszügen zu wechseln, somit lässt sich konkret im Simulator auch nachvollziehen, an welcher Stelle das fragliche Rollmaterial zum jeweiligen Zeitpunkt wirkt.

Rein persönlich betrachte ich es als Glücksfall, nicht mehr den AE vom MSTS verwenden zu können; das hatte mich dazu gezwungen, andere wirksame(re) Methoden zum Aufgabenbau zu entwickeln.

Zu meiner (persönlichen ) Philosophie gehört auch zwingend, bei jedem *.con File die jeweilige (vorbildorientierte) Höchstgeschwindigkeit der Zugkomposition einzutragen und gewünschte Abweichungen nach unten mit dem Eintrag im Service-File der Efficiency feinabzustimmen, so kann ich z.B einen Standard-Regio-Express, eine Regiobahn, einen IC oder eine Triebwagen-Garnitur einmal als Consists-File erstellen und für jede Aufgabe der jeweiligen Route unverändert immer wieder verwenden.

Es wird Deine persönliche Entscheidung sein, wie tief Du in die Materie einsteigen möchtest, aber alte Aufgaben lassen sich nur sehr selten 1:1 vom MSTS zum OpenRails übertragen.

Mit bestem Gruß,
Marcus

Fredl

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Dienstag, 11. August 2026, 14:53

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Marcus,
das habe ich mir schon gedacht das im OR nicht mehr alles so läuft wie beim MSTS. Leider hab ich nicht so die Ahnung und Erfahrung was man da alles machen kann. Ich war schon froh das ich es im AE geschaft habe selbst Aufgaben zu bauen.
Was Tally geschrieben hat verstehe ich überhaupt nicht mit den Wartepunkten. Da wird doch nur die Dauer der Wartezeit in Sekunden eingetragen. Die Startzeit wird doch schon vorher angegeben, wann der Wartepunkt wirksam werden soll. Genauso dieses "31720" und "3SSMM" damit kann ich noch weniger anfangen. Sorry mit solchen Sachen bin ich nicht firm genug, das alles zu verstehen, noch weniger zu experimentieren.
Mit besten Grüßen Fredl

Marcus

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8

Dienstag, 11. August 2026, 17:55

Warum sie den Verkehr „steuern“ (Blockieren & Freigeben)

Hallo Fredl,
Da wird doch nur die Dauer der Wartezeit in Sekunden eingetragen. Die Startzeit wird doch schon vorher angegeben, wann der Wartepunkt wirksam werden soll.

Wartepunkte in Open Rails ersetzen komplett die Blindzüge, ich lasse es die KI erklären:

1. Die Hauptfunktion: Verzögerung der Pfadreservierung
Der Open-Rails-Dispatcher arbeitet vorausschauend. Er reserviert für jeden Zug den Fahrweg (Pfad) über mehrere Signale und Weichen im Voraus.
  • Ohne Wartepunkt: Ein KI-Zug fordert sofort die Freigabe des gesamten Pfades bis zum nächsten fahrplanmäßigen Halt oder Blockabschnitt an. Er zieht sprichwörtlich „grüne Wellen“ hinter sich her und blockiert andere Züge.
  • Mit Wartepunkt: Erreicht ein KI-Zug einen Wartepunkt, stoppt der Dispatcher die Reservierung des weiteren Pfades für die eingegebene Sekundenzahl. Erst nach Ablauf der Zeit fordert der Zug den nächsten Abschnitt an.

2. Warum sie den Verkehr „steuern“ (Blockieren & Freigeben)
Wartepunkte steuern den Verkehr, indem sie künstliche Prioritäten setzen. Sie zwingen das System zu folgendem Verhalten:
  • Signalsteuerung auf „Halt“: Wenn direkt hinter dem Wartepunkt ein Signal steht, bleibt dieses auf Rot, solange die Wartezeit läuft. Der Pfad hinter dem Signal ist für das System „frei“ und unreserviert.
  • Fahrstraßen-Freigabe für andere Züge: Weil der wartende KI-Zug den Pfad hinter seinem Signal noch nicht blockiert, kann ein anderer Zug (z. B. der Spielerzug) eine kreuzende oder entgegenkommende Fahrstraße anfordern und passieren.
  • Überholungen und Begegnungen: Ein Wartepunkt in einem Ausweichgleis sorgt dafür, dass ein langsamer Güterzug dort exakt so lange elektronisch „festgehalten“ wird, bis der schnelle Personenzug vorbeigefahren ist.

3. Der Unterschied zu MSTS (Warum Open Rails intelligenter ist)
Im alten MSTS war ein Wartepunkt starr: Er verkürzte einfach den aktiven Pfad des Zuges bis zum Wartepunkt. Das führte oft zu Fehlern, wenn Weichen involviert waren.
Open Rails nutzt den Wartepunkt als zeitliche Barriere im Dispatcher-Gehirn. Der Zug behält seinen gesamten Pfad bei, aber die Aktivierung und Belegung der nächsten Abschnitte wird eingefroren. Dadurch blockiert der KI-Zug keine Weichenstraßen, die er physisch noch gar nicht erreicht hat.
4. Sonderfunktion „B“: Absolute Blockierung (Aktivitätendesign)
In alten MSTS-Aufgaben musste man oft unsichtbare „Blindzüge“ auf Nebengleise stellen, um Signale für den Spieler künstlich auf Rot zu halten. In Open Rails übernehmen Wartepunkte diese Steuerungsfunktion komplett sauber
Das Einsparen von Blindzügen macht Aufgaben stabiler, performanter und im Editor wesentlich einfacher zu bauen.

Wie Open Rails Blindzüge durch Wartepunkte ersetzt
In Open Rails (OR) übernimmt der Dispatcher direkt die Logik. Anstatt Rollmaterial auf die Strecke zu setzen, nutzt man saubere Zeitschaltuhren im Pfad eines echten KI-Zuges:

1. Die Blockade-Methode (Dauerrot für den Spieler)
Du möchtest, dass ein Signal für den Spielerzug so lange Rot zeigt, bis ein bestimmtes Ereignis eintritt?
  • So ging es im MSTS: Ein Blindzug stand auf dem Gleis hinter dem Signal und blockierte den Block.
  • So läuft es in Open Rails: Du setzt einen regulären KI-Zug auf die Strecke, der vor diesem Abschnitt kreuzt. Auf dessen Pfad platzierst du einen Wartepunkt mit einer sehr hohen Wartezeit (z. B. 9999 Sekunden). Das nachfolgende Signal bleibt absolut dicht, da der Dispatcher den Pfad für den KI-Zug einfriert und nicht freigibt.

2. Das zeitgesteuerte Auflösen (Trigger)
Sobald der Spielerzug eine bestimmte Aktion ausführt (z. B. an einem Bahnhof hält), soll das blockierte Signal grün werden.
  • In Open Rails: Über moderne Editoren wie TSRE5 oder den Open Rails Track Viewer kannst du festlegen, dass ein Wartepunkt nicht nur starr nach Zeit abläuft, sondern durch ein Ereignis (Trigger) vorzeitig beendet wird. Erreicht der Spieler den Trigger, springt die Wartezeit des KI-Zuges sofort auf Null. Der KI-Zug fordert seinen Pfad an, fährt ab und gibt die Blockierung nach seiner Durchfahrt wieder frei.


Die 3 größten Vorteile beim Verzicht auf Blindzüge:
  • Kein Datenmüll: Du musst keine speziellen, unsichtbaren Zugverbände (.con-Dateien) oder Schein-Loks mehr erstellen.
  • Bessere Performance: Open Rails muss keine physikalischen Geisterzüge berechnen, was die Framerate schont.
  • Keine KI-Unfälle: Blindzüge neigten im MSTS oft dazu, unvorhergesehen loszufahren oder Weichen dauerhaft fehlerhaft zu blockieren. Ein Wartepunkt ist für den Dispatcher eine saubere, kalkulierbare Variable.
In diesem Sinne,

Marcus
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Tally

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Dienstag, 11. August 2026, 20:26

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Fredl
Ich habe dir eine kleine Aufgabe auf Wupper 12 in Münster geschrieben.
Vielleicht hilft dir die den OR Wartepunkt besser zu verstehen.
Gruß Tally
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Fredl

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Donnerstag, 13. August 2026, 16:32

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Marcus,
so wie ich das verstehe soll ich also für den KI Zug der vor dem Halt zeigendem Sperrsignal steht den bereits vorhandenen Wartepunkt mit einer Xbeliebigen Zeit belegen. Dann dem Spielerzug ebenso mit einem Wartepunkt versehen und die Zeit eingeben die ich dem Blindzug gegeben habe und diesen dann löschen (grob geschätzt über die Strecke die er abfährt 2-3 Minuten).
Also zum Szenario. Aufgabenbeginn ist 7:00 Uhr. Der KI Zug startet 6:59:45 Uhr, die Wartezeit isr auf 60 Sekunden eingestellt.
Demnach gebe ich dem Spielerzug eine Wartezeit von 120 Sekunden, Blindzug fliegt raus. Soll ich das dann alles so im MSTS AE programieren oder muss ich das im OR machen. Wenn im OR musst du mir dann bitte erklären wie ich das machen kann.
Würde ja gerne mal ein Bild von der Szene machen, aber ich weiß nicht wie man so ein Screenshot anfertigt und wie ich es hier einfügen kann. Sorry ;(
Das mit dem Autopilot hab ich noch nicht ausprobiert, werde mich aber mal dahinter klemmen am Wochenende.
Gruß Fredl

Marcus

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Donnerstag, 13. August 2026, 19:04

temporären Prioritätensystem

Hallo Fredl,

Ferndiagnosen kann ich da nicht abgeben, kenne weder Route noch Aufgabe.

Es wird nicht unbedingt der Open Rails Trackviewer benötigt, im AE mit BIN Patch funktioniert es auch, hatte da vor ein paar Jahren auch eine interessante Aufgabe mit "nach-und-nach abfahrenden" Zügen erstellt.

Wenn Du einmal den OpenRails Trackviewer zu einem späterem Zeitpunkt aufrufen möchtest, dann öffne das Programm nicht in OpenRails, sondern direkt: z.B "D:\OR_Stable\Contrib.TrackViewer.exe".
Das Programm läuft dann stabiler, lege Dir ein Icon auf den Desktop.

Die ganze Angelegenheit ist vom Prinzip her recht unkompliziert, der Zug, dessen "eingetragene Wartepunkt-Zeit" die frühste Abfahrt erlaubt, darf auch zuerst losfahren.
Natürlich nur, wenn das Gleis vor ihm frei ist und der jeweilige Zug auch tatsächlich "vor Ort steht"!

Wenn Du möchtest, dass der "KI-Zug" neben Dir wartet, bis Du abfahren kannst, dann muss Deine Abfahrtszeit früher als seine sein.
Möchtest Du in Deinem Spielerzug so lange warten, bis zuerst der/die Verkehrszüge neben Dir abfahren, dann muss Dein "Wartezeitpunkt" auf später gestellt sein.

Die ganze Sache beruht auf einem temporären Prioritätensystem der Abfahrtserlaubnis - eigentlich wie beim Vorbild und seiner Fahrplangestaltung.

Da ist natürlich ein Unterschied zwischen einer "Wartezeit" und einer "Abfahrtszeit".
Daher auch meine Anregung, Dich mit den Service-Files vertraut zu machen, Du kannst nämlich Verkehrszügen feste Abfahrtszeiten eintragen, so dass z.B. ein bestimmter Zug im Bahnhof auf einem Parallelgleis steht und (ggf. mit geöffneten Türen) wartet, während Du vom Fahrplan her diesen Bahnhof erreichst.

Ich würde Dir einfach raten, zunächst nicht verbissen eine Aufgabe fertig zu stellen, sondern einfach einmal etwas herumzuprobieren, was passiert, wenn Du "dies oder jenes machst".
Davon ist noch kein PC in die Luft geflogen, aber manchmal entstehen auch gute Ideen und Anregungen vom einfach nur Ausprobieren.

Screenshots machst Du in Open Rails mit der [DRUCK] - Taste, die Bilder werden normalerweise dann in WINDOWS unter Bilder gespeichert.

Du kannst unter jeder Gegebenheit Deines PC einen Screenshot mit der erwähnten [DRUCK]-Taste (oder Print) erstellen, dieser wird dann in der Zwischenablage gespeichert - und lässt sich mit einem Grafikprogramm aufrufen und in dem gewünschten Format abspeichern.

Mit bestem Gruß,
Marcus

Fredl

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Sonntag, 16. August 2026, 14:24

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Marcus,
habe das mal mit den Wartepunkte ausprobiert, es funktioniert aber nicht. Der KI Zug bleibt angewurzelt vor dem Haltzeigenden Sperrsignal stehen. KI Zug 60 sek, Spielerzug 120 sek.
Ich will diese Aufgabe nicht unbedingt weiterbauen (die ist schon ewig komplett fertig nur immer bißchen umgebaut), sondern ich benutze sie als Versuchsobjekt zum ausprobieren.
Das mit dem Autopilot meine ich irgendwo schon mal gesehen zu haben, weiß nur nicht mehr wo.
Den OR Trackviewer habe ich nicht gefunden, wo soll der sein?
Gruß Fredl

Cris

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Sonntag, 16. August 2026, 15:26

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo,

unter OR geht es doch mit den Wartepunkten pippi einfach.
Der Wartepunkt kommt direkt vor das Signal, und es wird eine 3 sowie die Zeit eingegeben, wann das Signal frei werden soll.
Also bspw. 31520.
Bei Personenzügen kann man den Wartepunkt auch an den Bahnsteig verschieben.
Man kann mittels Wartepunkten auch regeln, wann statische KI verschwinden sollen.

Grüße Cris

Marcus

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Sonntag, 16. August 2026, 19:48

Contrib.TrackViewer

Hallo Fredl,
Den OR Trackviewer habe ich nicht gefunden, wo soll der sein?

Im Programm von Open Rails ist u.A. eine Contrib.TrackViewer.exe vorhanden; diese Datei auf dem Desktop verknüpfen und direkt starten!

Mit bestem Gruß,
Marcus
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Marcus

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Montag, 17. August 2026, 03:05

Wartezeit oder Abfahrtszeit?

Hallo Fredl,
Der KI Zug bleibt angewurzelt vor dem Haltzeigenden Sperrsignal stehen. KI Zug 60 sek, Spielerzug 120 sek.


wie die Angelegenheit unter dem AE funktioniert, kann ich nicht mehr nachvollziehen; @Cris hatte dazu etwas geschrieben.

So wie Du das schreibst, handelt es sich eher um eine Wartezeit als eine Abfahrtszeit.

Eine Wartezeit ist immer Situationsbedingt, man wartet "bis" etwas passiert, eine Bedingung erfüllt ist.

In Deinem Fall, so würde ich fernab Deines PC vermuten, wäre eine Abfahrtszeit angebrachter:

Zug A fährt um (z.B.) 09:30 Uhr los,
Zug B fährt um (z.B.) 09:32 Uhr los - und muss deshalb auch warten, bis Zug A das (zum Teil gemeinsam benutzte) Gleis wieder durch Weiterfahrt freigibt.

Mit bestem Gruß,
Marcus

Fredl

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Dienstag, 18. August 2026, 15:38

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Marcus,
die Bilder wo du mir geschickt hast wo ich den TrackViewer finden kann, siejt bei mir ganz anders aus wenn ich den OR Ordner öffne. da fängt es erst oben mit content an, oben drüber wie bei dir ist nichts. Habe zwar ein Bild davon gemacht aber kriege es hier nicht rein.
Das mit der Startzeit und der Wartezeit verstehe ich nicht. Wenn doch die Startzeit 7.00 Uhr ist und ich dem Ki Zug 60 sek Wartezeit eingebe, müsste er doch losfahren. So wie ich Cris verstanden habe soll ich bei der Wartezeit demnach 360 sek eingeben(muss ich noch ausbrobieren).
Den Autopilot einschalten habe ich nach langem suchen über die Tastaturkombination gefunden. Ist aber eine merkwürdige fahrerei. Mein Zug fährt einfach schon los bevor mir der Zugbegleiter Zp 9 (Abfahrtspfiff) gibt. Hab dann den Autopilot wieder abgeschaltet, da ich ja noch nicht mal mehr Zugriff auf die Steuerung habe.

Kann man die Bremswirkung nicht etwas stärker einstellen? Habe mal den 648 gefahren und die Bremswirkung ist zu schwach, da hat der 648 im Original (bin den selbst gefahren) besser gebremst.
Ich glaube das mit dem Bild hat doch geklappt.Gruß Fredl
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Marcus

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Dienstag, 18. August 2026, 20:15

Contrib.TrackViewer.exe

Hallo Fredl,
die Bilder wo du mir geschickt hast wo ich den TrackViewer finden kann, siejt bei mir ganz anders aus wenn ich den OR Ordner öffne. da fängt es erst oben mit content an, oben drüber wie bei dir ist nichts.

in Deinem als Screenshot abgebildeten Verzeichnis befindet sich auch weiter unten die "Contrib.TrackViewer.exe", man kann sie nur nicht auf diesem bildlichen Ausschnitt erkennen.

Diese besagte Datei müsste dann in dieser Anordnung die 29ste Datei (nicht Ordner!) von oben sein - aber irgendwie ist es auch eine zwingende Voraussetzung, damit selbst klarzukommen, selbst wenn meine Screenshots kein 1:1 Abbild Deiner PC Konfiguration sind!
Wenn doch die Startzeit 7.00 Uhr ist und ich dem Ki Zug 60 sek Wartezeit eingebe, müsste er doch losfahren. So wie ich Cris verstanden habe soll ich bei der Wartezeit demnach 360 sek eingeben(muss ich noch ausbrobieren).
Woher soll Dein Wartepunkt wissen, welchen Zeitpunkt Du als "Startsequenz" erwählt hast - und auf was Du wartest?
60 Sekunden, 360 Sekunden, "von was denn?", denkt sich der Wartepunkt, da ihm die Information fehlt, was Du eigentlich bewirken möchtest.

Der Wartepunkt weiß nämlich gar nix, wenn man ihm nicht ganz genau sagt, was er tun soll - z.B. um 07.00 Uhr die Route freizugeben.
Woher soll er denn die Information beziehen, dass Du die Abfahrt des definierten Zuges meinst?

Ich probiere das mal bei meiner Teststrecke schnell aus, aber bei mir geht das nur mit dem Trackviewer.

Bremswirkung, man kann das Parameter MaxBrakeForce ( xkN ) im *.eng-File erhöhen, z.B.

Mit bestem Gruß,
Marcus



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Dienstag, 18. August 2026, 22:28

Haltezeit, Wartezeit

Hallo Fredl,

jetzt probierte ich beide Verfahren aus, und es funktioniert auch.

Jedoch, kann es sein, dass man eine "Haltedauer" überfahren muss, damit diese wirksam wird?

Bei Aufgabenbeginn steht der jeweilige Zug ja noch und kann diese Wartezeit gar nicht auslösen?!
Vielleicht weiß da @Cris mehr, ich kann wie erwähnt nicht mehr auf den AE zurückgreifen.

Anbei ein Beispiel eines Wartepunktes mit definierten Abfahrtszeiten, um 12.00 Uhr beginnt die Aufgabe, der Verkehrszug rollt die kurze Strecke bis zum Signal vor (das dann auch auf Hp0 steht) und wartet bis 12.03 Uhr, um dann weiter zu fahren.

Mit bestem Gruß,
Marcus
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Donnerstag, 20. August 2026, 15:44

KI Züge im OpenRails zu langsam

Hallo Marcus,
habe alles ganz getreu deiner Beschreibung nach gemacht. Bei dem KI-Zug habe ich den Startpunkt nach hinten verlängert, sodas er an das Sperrsignal heran fährt. den Wartepunkt habe ich zurück versetzt damit der KI-Zug darüber fährt. In den Wartepunkt habe ich dann "3702" eingegeben, genauso beim Spielerzug in den Wartepunkt "3704" eingegeben. Ohne Erfolg. Dann habe ich in die Wartepunkte "3120" und "3240" eingegeben. Auch ohne Erfolg. Ich geb es jetzt auf, bringt leider alles nichts.
Zur Entspannung habe ich dann mal einen schönen IC mit einer 101er gefahren. 200 km/h ist schon toll, aber objektiv meint man, man fährt 50 km/h. Wenn man mal mit 200 km/h über die Autobahn fliegt, fliegt auch die Landschaft entsprechend vorbei, hier nicht.
Gut, enttäuscht darüber bin ich dann einen Güterzug von mir gefahren, von Bremen Oslebshausen ab,nach Münster. Auf der Strecke zwischen Bremen und Syke hatte ich damals 4 KI-Züge eingebaut. Kam aber kein einziger mir entgegen.
Schade habe mir vom OR mehr versprochen und erwartet, doch bis jetzt nur enttäuscht :| .
Trotzdem Danke das du dir soviel Mühe mit mir gemacht hast.
Habe mal ein Bild von der Ausgangssituation in Münster angehängt, rechts das ist der KI-Zug, links der Spielerzug.
Gruß Fredl
»Fredl« hat folgendes Bild angehängt:
  • Screenshot 2026-08-19 140129-4.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fredl« (20. August 2026, 15:52)


Cris

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Donnerstag, 20. August 2026, 19:38

KI Züge im OpenRails zu langsam

Guten Abend,

ich habe meine Antwort ins Kunifuchs-Forum geschrieben, weil hier oft "Fatal Error" ist.

Grüße Cris

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